Storage-Kosten reduzieren

Wolfgang Heinhaus

Wolfgang HeinhausBottom Line (ICT-Anwendersicht):

IT-Organisationen können heutzutage die Kosten für den Zugang zu, die Verarbeitung und die Aufbewahrung von Daten reduzieren. Wie erste Initiativen zeigen, musste aufgrund solcher Projekte im ersten Jahr der Speicherplatz nicht aufgestockt werden; danach konnten die Kosten erheblich reduziert werden....

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Social Media Monitoring und Datenschutz sind kein Widerspruch

Oliver Schonschek

Oliver SchonschekBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Ohne eine fundierte Analyse der eigenen Social-Media-Aktivitäten können Unternehmen ihren Erfolg im Social Business nur erahnen. Eine Optimierung der Social-Strategie gerät zum Trial and Error. Gleichzeitig darf das Social Media Monitoring aber nicht zu weit gehen. Weder Beschäftigte noch Kunden oder...

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Klare Sicht auf die Wolke: Mehr Transparenz bei Cloud Computing

Oliver Schonschek

Oliver Schonschek• Viele Unternehmen nutzen die Cloud deutlich intensiver, als sie wissen

• Mehr Transparenz in der Cloud-Nutzung ist Basis für die Cloud-Sicherheit

• Cloud-Transparenz unterstützt auch das Lizenz-Management und senkt die Cloud-Kosten

 

Es erscheint paradox: Nach aktuellen Prognosen der Experton Group werden 2014 die Ausgaben...

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Cloud Computing für die Business Class: Wie positionieren sich die führenden Anbieter von Enterprise Public Cloud Services in Deutschland?

Frank Heuer

Frank HeuerIm aktuellen Cloud Vendor Benchmark, den Experton Group in diesem Sommer vorstellte, wurde unter anderem das Thema „Enterprise Public Cloud Services“ – auch als „Managed Cloud Services“ bekannt, analysiert.

Bei den so genannten „Managed Cloud“-Betriebsmodellen handelt es sich um eine Mischform aus reinen „Public Cloud“- und „Managed Private...

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Digitale Agenda und Mobile Broadband – die Lücken werden auch ohne 700 MHz geschlossen

Dr. Henning Dransfeld

Dr. Henning DransfeldBottom Line (ICT Anwendersicht):

Experton sieht eine zunehmend positive Entwicklung in der Schließung der weißen Flecken in der flächendeckenden Versorgung mit mobilen Breitbandnetzen. Mobilfunkbetreiber haben den Bedarf an stetig wachsendenden Bedarf erkannt und dementsprechend reagiert. Um den schnellen mobilen Zugang auch in...

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Experton Group Big Data Vendor Benchmark Schweiz 2015 veröffentlicht

Holm Landrock, Oliver Schonschek, Prof. Dr. Andreas Gadatsch

Holm Landrock Oliver Schonschek Prof....</p>%%%%%<p><a href=EG Special: Best Practice im Anwenderunternehmen

Wolfgang Schwab

Wolfgang SchwabHeutiges Beispiel: Internetstrategie-Entwicklung

Mittelständisches Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie

über 5.000 Mitarbeiter

in Deutschland

Herausforderung / Aufgabenstellung

Der Kunde hatte eine gewachsene Internetplattform basierend auf .NET, IIS und ohne Web Content Management System. Gleichzeitig waren die...

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Neue Cloud Workplaces setzen Virtual-Desktop-Lösungen unter Margendruck

21.11.2014

Arnold Vogt

Arnold VogtBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Kunden können beim Umstieg von individuellen Virtual-Desktop-Lösungen auf standardisierte Cloud Workplaces Ihre Kosten weiter optimieren. Vorkonfektionierte Zusatzpakete bieten darüber hinaus eine gewisse Flexibilität zu fixen Kosten. Bei Bedarf können kundenindividuelle Anforderungen oft auch in die Standard-Lösungen mit integriert werden – alles aus einer Hand.

 

Bottom Line (ICT-Anbietersicht):

Hosting-Anbieter von kundenindividuellen Virtual-Desktop-Lösungen gerade zunehmenden unter Margendruck durch das Aufkommen von hoch-standardisierten und somit kostengünstigen Cloud Workplace Services. Wer dem durch Amazon WorkSpaces angefachten Preiskampf in diesem Segment entgehen möchte muss sich immer stärker auf spezielle Kundenanforderungen ausrichten.

Cloud Workplaces – Marktsituation in Deutschland

Das Managen einer Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und das Hosting von individuellen Virtual Desktops in einer Private-Cloud-Umgebung sind keine neuen Themen im IT-Service-Markt; die kostengünstigere Bereitstellung von standardisierten Workplace Services aus einer Shared Private Cloud oder Public Cloud sind es dagegen sehr wohl. Der Cloud-Services-Markt durchläuft in diesem Bereich gerade eine Evolution, von individuellen Lösungen (aus der Private Cloud) hin zu standardisierten Lösungen (aus der Public Cloud). Dieser Prozess steht aber erst am Anfang, und das Angebot ist noch überschaubar. Die Befragung der Anbieter im Rahmen des „Cloud Vendor Benchmark 2014“ hat jedoch ergeben, dass etliche Provider im Laufe der nächsten Monate ein Angebot in diesem Marktsegment platzieren wollen. Wir dürfen also gespannt sein, denn hier wird sich in nächster Zeit einiges tun.

Auch wenn sich dieser Markt in einem sehr frühen Stadium befindet und einige Provider noch nicht „dabei“ sind, lohnt sich ein erster Blick auf den aktuellen „Stand der Dinge“. Da standardisierte Workplace Services aus einer Public Cloud oder Shared Private Cloud bisher noch rar sind am Markt, betrachten wir in diesem Segment gegenwärtig alle Provider, die über modularisierte Pakete für Virtual Desktop Services verfügen und diese zu einem festen Preis pro Nutzer und Monat (as a Service) anbieten. Diese vorkonfektionierten Pakete repräsentieren die Vorstufe von standardisierten Cloud Workplaces, die im nächsten Schritt zunehmend aus einer Shared Private oder Public Cloud bereitgestellt werden können.

Was treibt die etablierten Provider von kunden-individuellen Virtual Desktop Services aktuell kollektiv dazu, vorkonfektionierte Pakete einzuführen? In diesem Fall ist der Treiber nicht neue Technologie, sondern ein neuer Wettbewerber. Amazon Web Services (AWS) hat im November 2013 mit „WorkSpaces“ einen neuen Workplace Service angekündigt, der seit Mai 2014 nun auch über das Rechenzentrum in Dublin für Kunden in Europa verfügbar ist. Seit sich der Quereinsteiger als einer der führenden Player für IaaS Public Cloud Services durchsetzen konnte, wird Amazon von der Cloud-Konkurrenz nicht mehr belächelt, sondern gefürchtet. Daher ist es nur logisch und konsequent, dass die etablierten Provider von cloud-basierten Desktop Services rasch mit eigenen Angeboten nachziehen, bevor Kunden überhaupt darüber nachdenken, zum Wettbewerb abzuwandern. Genau in dieser Marktphase befinden wir uns gegenwärtig. Die etablierten Player im deutschen Markt bauen ihr lokales Angebot an Cloud Workplaces auf, und das schon in einer frühen Phase, während der weltweite Roll-Out von Amazon noch läuft. Der Zeitvorsprung von Amazon hält sich somit in Grenzen. Die Anbieter beziehen frühzeitig ihre Positionen, und der Kampf um die Gunst der Kunden beginnt mit einem kleinen „Heimvorteil“ für die etablierten Player. Entschieden ist aber noch nichts, jetzt muss jeder mit seinem Offering „Farbe bekennen“.

Desktop Virtualisierung

Abbildung: Marktentwicklung: Desktop Virtualisierungs Services. Quelle: Experton Group AG, 2014.

Die folgenden Bewertungskriterien sind gegenwärtig für Cloud Workplace Services als erfolgskritisch einzustufen:

  • Verfügbarkeit und Ausgestaltung des Offerings (Standardpakete, modularisierte Zusatzoptionen und individuelle Add-on-Möglichkeiten)
  • Qualität von Service-Delivery & Netzverbindung
  • Kundenzugang im lokalen Markt
  • Preise

Bewertung einzelner Anbieter

In der Kategorie „Cloud Workplaces“ sind zwölf Anbieter als relevant identifiziert worden. Sechs davon werden im Leader-Quadranten geführt. Das Unternehmen Tocario erhält die Auszeichnung des „Rising Star“.

Das Angebot von T-Systems kann, entsprechend der oben genannten Definition und Kriterien, aktuell als führend im deutschen Markt eingestuft werden. Das Dynamic Workplace Offering von T-Systems besteht aus einem Kernpaket (OS Win 7/8.1 plus Virenschutz), drei optionalen Zusatzpaketen (für Collaborative, Mobile und Offline Working) und vielen weiteren optionalen Services (z.B. Storage, Security und weitere Applikationen). Die einzelnen Komponenten werden modulartig für die Bedürfnisse einzelner Worker-Typen (Task Worker, Mobile Worker, Management, Developer, Production) zu einem Gesamtpaket zusammengestellt. Somit bietet T-Systems eine umfassende Lösung aus Basispaket, standardisierten Zusatzoptionen und individuellen Ausbaumöglichkeiten. Die lokale Stärke von T-Systems als Telko-Provider mit eigener Rechenzentrums-Infrastruktur kommt besonders bei Cloud Workplaces zum Tragen; nicht nur wegen des Themas Compliance; gerade die Kombination aus hoher Verfügbarkeit von Rechenzentrum und Netz ist für ein attraktives Cloud Workplace Offering fundamental wichtig.

Während sich T-Systems auf Großkunden fokussiert, bedient Cancom / Pironet NDH mit seinem „Desktop as a Service“-Offering vornehmlich eine mittelständi­sche Zielgruppe. Das Angebot ist ähnlich wie bei T-Systems auf bestimmte Benutzergruppen (Standard User, Mobile User, Power User) ausgerichtet. Gerade für den Mittelstand ist diese Transferleistung, Pakete direkt für dedizierte Einsatz­bereiche vorzukonfektionieren (nicht nur nach CPU, RAM, Storage), sinnvoll, denn dort sitzen die Einkäufer besonders häufig nicht in der IT-Abteilung, sondern direkt in den Fachbereichen.

Cloud Workplaces

Abbildung: Anbieterpositionierung bei Cloud Workplaces in Deutschland. Quelle: Experton Group AG, 2014.

Mit Tocario zeichnen wir darüber hinaus einen echten Innovator für den Mittelstand in diesem Marktsegment als Rising Star aus. Das Start-up aus Stuttgart wurde 2011 von ehemaligen HP-Mitarbeitern gegründet und bietet mit „deskMate DaaS“ insgesamt drei Cloud-Workplace-Pakete (einschl. individueller Ergänzungs­möglicheiten) aus einem deutschen Rechenzentrum an. Das Besondere ist eine patentierte Lösung von Tocario mit mehreren Vorteilen, speziell für den Mittelstand. Tocario kann Cloud Workplaces explizit für Unternehmen mit limitierter Netzbandbreite anbieten und bietet diesen Service ohne Mindestbestellmenge (ab dem ersten Workplace) für alle x86-Betriebssysteme an.

Dank der Akquise von Desktone im Oktober 2013 verfügt VMware über eine integrierte Hybrid-Cloud-Workplace-Lösung. Damit können Kunden ihre Cloud Workplaces über eine einzige Lösung verwalten, unabhängig davon, ob diese im eigenen Rechenzentrum liegen oder bei VMware gehostet werden. Die Software für den Einsatz im Kunden-Rechenzentrum ist heute schon verfügbar, das dazu gehörige VMware Service-Offering mit dem schönen Namen „Horizon DaaS on vCloud Hybrid Service“ ist aber bisher nur in den USA verfügbar.

Bisher waren Google Chromebooks auf Google Apps limitiert und sind daher im Enterprise-Umfeld kaum verbreitet. Jetzt öffnet VMware Google ein Fenster zur Windows-Welt und damit ins Enterprise-Geschäft. VMware Horizon ermöglicht es Kunden, zukünftig via Chrome OS auf einen virtuellen Windows-Desktop zuzugreifen und so Anwendungen zu nutzen, die nur unter Windows laufen – ein wichtiger Schritt für Google, aber ob das reichen wird, Business-Kunden für Chromebooks zu begeistern, darf bezweifelt werden, denn das Vertrauen in die Speicherung von Firmendaten bei Google ist sehr begrenzt.

Mit dem „Social Business Vendor Benchmark 2015“ wird die Experton Group in diesem Jahr erneut CIOs und IT-Managern konkrete Unterstützung bei der Evaluierung und Auswahl der für ihr Unternehmen geeigneten Social-Vendoren bieten. ........................ [mehr]

Mobile Enterprise wird zukünftig deutlich geschäftsorientierter werden. Der neue Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2015 nimmt sich diesen Entwicklungen an und wird Anwendern einen einheitlichen Marktüberblick und konkrete Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl entsprechender Angebote und Hersteller in 2015 bieten........................ [mehr]